Latin-Legende Charo für das Ende der spanischen Stierkämpfe
Charo wuchs selbst in Spanien auf und besuchte zusammen mit ihrem Vater fast wöchentlich Stierkämpfe. Schon als Kind nahm sie diesen "Blutsport" als barbarisch und grausam war. Weltweit wächst die Opposition gegen den Stierkampf: 2006 ergab eine Gallup-Umfrage, dass 72 Prozent der Spanier "kein Interesse" am Stierkampf haben. Auf den Kanarischen Inseln sind Stierkämpfe bereits seit Jahren verboten. Auch Spaniens nordöstliche Region Katalonien berät derzeit über ein Stierkampfverbot. Es ist an der Zeit, diese grausame und primitive Tierquälerei zu beenden, so PETA. Charos Video und eine Online-Petition für das Ende der spanischen Stierkämpfe finden Sie auf www.peta.de/charo!
"Fünfundvierzig Minuten lang den Tod eines Lebewesens zu genießen ist barbarisch und muss sofort beendet werden!", fordert Charo. Jahr für Jahr werden tausende Stiere in Stierkampfarenen in ganz Spanien gequält und getötet. Vor den Kämpfen werden sie absichtlich auf verschiedene Arten geschwächt: Die Stiere werden in dunkle Ställe gesperrt und erhalten oft nichts zu essen. Einige Zentimeter ihrer Hörner werden abgesägt, um den Nerv freizulegen. Durch diese illegale Praxis ("Shaving" genannt) wird die Koordination der Tiere beeinträchtigt. Eine Studie der spanischen Universität von Salamanca zeigte, dass 20 Prozent der Stiere vorher unter Drogen gesetzt werden. Während des Stierkampfes stechen Picadores und Banderillos (Männer auf Pferden oder zu Fuß) immer wieder mit Lanzen und Banderillas (bunte Lanzen mit pfeilförmiger Spitze) auf die Tiere ein. Sie jagen den Stier, schwächen ihn und sorgen mit gezielten Stichen in den Nacken dafür, dass er seinen Kopf nicht mehr heben kann und viel Blut verliert, bevor der Matador überhaupt erst die Arena betritt. Der Matador (spanisch für Schlächter) versucht dann, das Tier mit einem Schwert zu töten. Gelingt ihm das nicht, wird ein Scharfrichter dazugerufen, der das Tier ersticht.
Quelle: Pressemeldung PETA Deutschland e.V.
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